Stand: 24.08.2026 18:12 • Quelle: Kantonspolizei Thurgau / Graubünden • Hinweis: Kein vollständiges Lagebild.
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Gegen 23.30 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass an der Langgartenstrasse ein Mann in ein Wohnmobil eingeschlichen sei. Kurz darauf wurde ein weiterer Diebstahl aus einem Auto an der Sonnhaldenstrasse gemeldet. Im Zuge der Nahbereichsfahndung trafen die Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau einen 29-jährigen Mann mit dem Deliktsgut an der Haldenstrasse an. Der Tunesier wurde festgenommen und inhaftiert. Ob der Mann für weitere Delikte verantwortlich ist, wird abgeklärt.
Am Sonntagnachmittag (23.08.2026) ist eine 47-jährige Gleitschirmpilotin im Gebiet Lüsis abgestürzt. Sie wurde dabei erheblich verletzt und von der Alpine Air Ambulance ins Spital geflogen. Kurz vor 16 Uhr wurde der Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen ein Gleitschirmabsturz im Gebiet Lüsis oberhalb von Tscherlach gemeldet. Gemäss bisherigen Erkenntnissen war eine 47-jährige Frau mit ihrem Gleitschirm unterwegs. Sie verlor die Kontrolle über den Gleitschirm und stürzte anschliessend auf einer Wiese ab. Dabei wurde die Gleitschirmpilotin erheblich verletzt. Passanten wurden auf die abgestürzte Frau aufmerksam und alarmierten die Rettungskräfte. Anschliessend flog ein Rettungshelikopter der Alpine Air Ambulance die 47-Jährige ins Spital. Im Einsatz standen mehrere Patrouillen und die Alpine Einsatzgruppe der Kantonspolizei St.Gallen sowie die Alpine Air Ambulance. Wissen was bei der Kantonspolizei St.Gallen läuft? Abonnieren Sie hier den Kapo-Newsletter und erhalten Sie täglich eine Zusammenfassung der publizierten News.
Am frühen Montagnachmittag ist es auf der Autostrasse A13 im Crapteig-Tunnel zu einem Verkehrsunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen gekommen. Zwei Personen wurden leicht verletzt. Ein 44-Jähriger fuhr gegen 13.30 Uhr von Süden kommend auf der A13 in Richtung Thusis. In einer langgezogenen Rechtskurve im Crapteig-Tunnel geriet er über die doppelte Sicherheitslinie auf die bergwärts führende Überholspur und kollidierte mit einem entgegenkommenden Personenwagen. Die Wucht der Kollision führte zu weiteren Folgekollisionen. Insgesamt waren vier Fahrzeuge beschädigt und mussten aufgeladen und abtransportiert werden. Die Beifahrerin des entgegenkommenden Autos sowie den 44-Jährigen, brachten die Rettung Mittelbünden und die Rettung Chur mit je einem Rettungswagen ins Spital nach Thusis. Beim 44-Jährigen fiel ein Atemalkoholtest positiv aus und eine Blutentnahme wurde angeordnet. Grosses Verkehrsaufkommen verursachte langen StauWährend der Unfallaufnahme und den anschliessenden Bergungs- und Aufräumarbeiten blieb die A13 gesperrt. Aufgrund des starken Verkehrsaufkommens bildete sich ein langer Rückstau. Die Kantonspolizei Graubünden leitete den Verkehr über die Italienische Strasse um und führte den Schwerverkehr in die Rückhaltestauräume. Die Strassenrettungen der Feuerwehren Thusis und Andeer standen vorsorglich für eine allfällige Brandbekämpfung im Tunnel im Einsatz. Nach gut drei Stunden gaben die Einsatzkräfte die A13 in beide Fahrtrichtungen wieder für den Verkehr frei.
In der Nacht auf Freitag ist es in Thusis zu einem Grossbrand gekommen (unsere Medienmitteilung vom 22.08.2026). Es werden keine Personen mehr vermisst. Die Ermittlungsarbeiten im Gebäude konnten schneller als zunächst angenommen vorangetrieben werden. Von den ursprünglich fünf als vermisst gemeldeten Personen konnte eine Person bereits früher lokalisiert werden. Trotz der teilweise eingestürzten Gebäudestruktur konnte das gesamte Brandobjekt im Verlauf des Wochenendes nach den vier vermissten Personen abgesucht werden. Dabei wurden auch die beiden zuletzt noch vermissten Personen ebenfalls tot aufgefunden. Die Identifizierung der aufgefundenen Personen ist noch nicht abgeschlossen. Aus diesem Grund werden derzeit keine weiteren Angaben zu den betroffenen Personen gemacht. Die Staatsanwaltschaft Graubünden ermittelt gemeinsam mit der Kantonspolizei Graubünden weiterhin zur Brandursache sowie zu den Umständen des Vorfalls.
In der Nacht auf Freitag ist es in Thusis zu einem Grossbrand gekommen. Ein Restaurant mit Wohnungen brannte vollständig aus (unsere Medienmitteilung vom 21.08.2026). Zwei tote Personen wurden im Gebäude aufgefunden. Die verschiedenen Einsatzkräfte sowie Spezialisten, die zu den Ermittlungsarbeiten betraut sind, stehen weiterhin im Einsatz. Das Gebäude ist nach wie vor einsturzgefährdet. Dadurch werden die Ermittlungs- und Bergungsarbeiten erschwert. Bislang konnte nur teilweise ins Gebäude vorgedrungen werden. Die Arbeiten werden aufgrund der Gefahrensituation vor Ort mit einem Hubretter unterstützt. Es konnten zwei tote Personen im Gebäude aufgefunden werden. Aufgrund der tragischen Situation, der weiterhin vermissten Personen sowie im Hinblick auf die Benachrichtigung der Angehörigen bittet die Kantonspolizei Graubünden um Verständnis und eine verantwortungsvolle Berichterstattung. Die Identifizierung der aufgefundenen Personen steht noch aus. Weiterhin ermittelt die Staatsanwaltschaft gemeinsam mit der Kantonspolizei Graubünden in diesem Fall.
In der Nacht auf Freitag ist es in Thusis zu einem Grossbrand gekommen. Ein Restaurant mit Wohnungen brannte vollständig aus. Fünf Personen werden vermisst. Die Meldung über den Brand ging bei der Kantonspolizei Graubünden kurz nach Mitternacht ein. Knapp 100 Einsatzkräfte der Feuerwehren Thusis, Cazis, Oberer Heinzenberg, Ems Chemie und Albula waren mit Löscharbeiten beschäftigt, die noch andauern. Nach ersten Erkenntnissen brach das Feuer im zweiten Stock des Gebäudes aus. Weil das Treppenhaus einstürzte, musste das Dach mit einem Kran geöffnet werden. 14 Personen konnten das brennende Gebäude verlassen. Darunter befanden sich acht Verletzte, davon zwei schwer, zwei mittelschwer, vier leicht verletzt. Sie wurden von Teams der Rettungen Mittelbünden, Chur, Schiers und Surselva sowie einer Rega-Crew notfallmedizinisch behandelt und in die Spitäler in Chur, Thusis, Ilanz und Zürich gebracht. Für die Betreuung von Betroffenen, Angehörigen und Einsatzkräften stand das Careteam Grischun mit vier Personen im Einsatz. Die Gemeinde Thusis organisierte eine Unterkunft und Verpflegung. Vor Ort waren auch mehrere Angehörige des Samaritervereins Thusis, Einsatzkräfte der Stadtpolizei Chur, ein Mitarbeiter des Amtes für Natur und Umwelt, ein Fischereiaufseher und 16 Einsatzkräfte der Kantonspolizei Graubünden. Diese klärt gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft die Brandursache ab.
Am Mittwoch ist es auf der Promenade zu einer Kollision zwischen einem Automobilisten und einem Linienbus gekommen. Dabei wurden acht Personen verletzt. Kurz vor 11.30 Uhr beabsichtigte ein 80-jähriger Automobilist, von der Dischmastrasse kommend nach links auf die Promenade in Richtung Davos Platz abzubiegen. Dabei übersah er den vortrittsberechtigte, in Richtung Davos Dorf fahrende Linienbus und kollidierte mit diesem. Durch die Kollision wurde im Linienbus eine Passagierin schwer sowie sieben weitere Personen leicht verletzt. Die Schwerverletzte wurde nach der medizinischen Erstversorgung durch den Rettungsdienst Davos mit der Rega ins Kantonsspital Graubünden nach Chur geflogen. Die sieben Leichtverletzten wurden mit mehreren Rettungswagen zur medizinischen Behandlung ins Spital Davos überführt. Die Kantonspolizei Graubünden klärt die genaue Unfallursache ab.
Am Samstagnachmittag kam es im Val Roseg zu einem folgenschweren Kutschenunfall. Eine Person wurde tödlich verletzt. Anlässlich eines Ausflugs in das Val Roseg wollte eine grössere Reisegruppe, insgesamt ca. 40 Personen mit schweizerischem Wohnsitz, um 15:00 die Heimfahrt nach Pontresina mit Pferdekutschen antreten. Dazu wurde die Gruppe auf zwei Pferdekutschen-Kompositionen aufgeteilt. Auf einem Streckenabschnitt mit Gefälle bemerkte der Kutscher, dass die Bremsleistung ungenügend war und versuchte mit dem Dreispänner zwecks Geschwindigkeitsreduzierung noch auf einen flacheren Ausstellplatz auszuweichen. Bereits zu Beginn dieses Manövers kam eines der Pferde zu Fall und die Lenkfähigkeit der Kutsche war nicht mehr gewährleistet. In der Folge kollidierte die anführende Pferdekutsche heftig mit einem die Strasse flankierenden Baum und die Fahrgäste wurden dadurch teilweise aus der Kutsche herausgeschleudert. Insgesamt wurden 12 Fahrgäste, zwei davon sogar schwer, verletzt. Eine 73-jährige Frau erlitt beim Aufprall derart schwere Verletzungen, dass sie noch vor Ort verstarb. Die Verletzten wurden mit 3 Helikoptern und 4 Ambulanzen in umliegende Spitäler im Kanton Graubünden überführt. Die unverletzten Mitglieder der Reisegruppe sind im Anschluss in Pontresina durch das Care-Team Grischun aufgenommen und betreut worden. Weiter standen Einsatzkräfte der Feuerwehren Pontresina und Samedan als auch der Gemeindepolizei St. Moritz im unterstützenden Einsatz.
Am Samstagmittag kam es auf der Nationalstrasse A28 zu einer heftigen Frontalkollision. Alle Fahrzeuginsassen wurden verletzt. Eine 70-jährige Fahrzeuglenkerin befuhr kurz nach 12 Uhr mit einem in Deutschland immatrikulierten Personenwagen die Nationalstrasse A28 von Landquart kommend in Richtung Klosters. Auf dem geraden und übersichtlichen Streckenabschnitt zwischen Grüsch und Schiers gelangte ihr Fahrzeug aus derzeit noch ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn, worauf es mit einem entgegenkommenden, ebenfalls in Deutschland zugelassenen Fahrzeug, zu einer heftigen Frontalkollision kam. Insgesamt wurden drei Personen, teilweise auch schwer, verletzt. Diese wurden mit Helikoptern der Alpine Air Ambulance und Rega, als auch mit einer Ambulanz der Rettung Chur ins Kantonsspital Graubünden überflogen bzw. ins Spital Schiers überführt. Unterstützend war zudem eine an der Unfallstelle verfügbare Ambulanz des Rettungsdienstes Oberengadin im Einsatz. Die Nationalstrasse musste rund dreieinhalb Stunden, die parallel geführte Bahntrasse kurzzeitig, gesperrt werden. Der Unfallhergang wird durch die Kantonspolizei Graubünden ermittelt.
Am Mittwochvormittag ist es in Davos Dorf zu einem Arbeitsunfall gekommen. Dabei geriet ein Arbeiter unter das Rad eines Baggers. Der 35-Jährige hatte in Davos Dorf die Aufgabe, bei der Überführung eines Arbeitsgerätes dieses an einem Radbagger gegen ein Pendeln zu sichern. Dabei geriet er kurz nach 08.30 Uhr unter das vordere rechte Rad des Baggers. Nach der Erstversorgung durch Arbeitskollegen wurde der Verletzte durch ein Team des Rettungsdienstes Davos notfallmedizinisch versorgt. Anschliessend wurde er mit einem Helikopter der Rega ins Kantonsspital Graubünden nach Chur geflogen. Die Kantonspolizei Graubünden klärt die genauen Umstände des Arbeitsunfalls ab.
Am frühen Mittwochmorgen ist es auf der Lugnezerstrasse zu einer Kollision zwischen einem abbiegenden Auto und einem überholenden Motorrad gekommen. Der Motorradfahrer wurde dabei verletzt und musste ins Spital gebracht werden. Gegen 06.45 Uhr fuhr ein 39-Jähriger mit seinem Auto und Anhänger über die Lugnezerstrasse aus dem Dorf in Richtung Cumbel. Am Dorfausgang beabsichtigte er, nach links zu einer Tankstelle abzubiegen, und verlangsamte dazu seine Fahrt. Gleichzeitig setzte der hinter ihm fahrende 19-jährige Motorradfahrer zu einem Überholmanöver an. Dabei kollidierte er mit dem vorderen linken Bereich des abbiegenden Autos und stürzte. Der Motorradfahrer wurde verletzt. Ein Team des Rettungsdienstes Surselva versorgte den Verletzten und überführte ihn ins Spital nach Ilanz. Die Kantonspolizei Graubünden hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen.
Am Dienstagvormittag ist es in Vicosoprano zu einer frontal-seitlichen Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Lastwagen gekommen. Eine Person wurde ins Spital transportiert. Eine Seniorin fuhr gegen 11 Uhr auf der Hauptstrasse von Stampa in Richtung Vicosoprano. Auf einem geraden Strassenabschnitt zwischen Borgonovo und Vicosoprano kollidierte ihr Fahrzeug auf der Gegenfahrspur frontal-seitlich mit einem Lastwagen aus der Gegenrichtung. Die Autofahrerin wurde dabei verletzt. Nach der Erstversorgung durch ein Team des Rettungsdienstes Spino wurde sie ins Spital nach Samedan transportiert. Die Kantonspolizei Graubünden klärt die genauen Umstände ab, die zu diesem Verkehrsunfall geführt haben.
Für Kinder gilt ab dem kommenden Montag, 17. August 2026 in den meisten Gemeinden beim Strassenqueren wieder: Warte, luege, lose, laufe. Tausende Kinder meistern ihren Schul- oder Kindergartenweg zum ersten Mal. Die Kantonspolizei Graubünden wird erneut ihre Präsenz in der Nähe von Kindergärten und Schulhäusern verstärken. «Warte, luege, lose, laufe» kennt jedes Kind. Doch was gilt eigentlich für erwachsene Personen am Steuer oder am Lenker? Der im letzten Jahr lancierte nationale Merkspruch «Luege | Brämse | Halte» fasst die wichtigsten Verhaltenstipps im Strassenverkehr kurz und bündig zusammen und hilft, Unfälle mit Kindern zu vermeiden. Die Kantonspolizei Graubünden unterstützt weiterhin die Kampagne für sichere Schulwege des TCS im Auftrag des Schweizerischen Fonds für Verkehrssicherheit (FVS). Wirken Sie weiterhin mitAb Sommer 2026 befasst sich die Kampagne mit dem«Brämse». An unübersichtlichen Stellen und auf wenig befahrenen Strassen werden Kinder oft von Autos, Motorrädern und Velos überrascht. Sie nehmen diese zu spät wahr. Bereits eine kleine Temporeduktion hilft, rechtzeitig zu reagieren, wenn ein Kind unbedacht die Strasse betritt. Die goldene Regel für KindergartenkinderDie Polizei bringt den Kindern meistens eine zentrale Formel für das Überqueren der Strasse bei:
In der Nacht auf Montag sind zwei Männer auf der Engadinerstrasse mit einem zuvor entwendeten Auto verunfallt. Beide Männer waren nicht im Besitz eines Führerausweises und standen unter Alkoholeinfluss. Gemäss ersten Ermittlungen der Kantonspolizei Graubünden entwendete der 18-Jährige in der Nacht in Scuol ein Auto und fuhr zusammen mit dem 19-jährigen Kollegen über die Kantonsstrasse H27 in Richtung Oberengadin. Gegen 04.30 Uhr verlor er kurz nach Giarsun in einer Linkskurve die Herrschaft über das Fahrzeug und kollidierte heftig mit einer Leitplanke. Die Verkeilung mit der Leitplanke verhinderte den Absturz des Fahrzeugs von der Brücke. Die beiden Männer entfernten sich anschliessend von der Unfallstelle. Kurz nach 05.00 Uhr konnten sie durch eine Polizeipatrouille zu Fuss unweit der Unfallstelle angehalten werden. Zur Bergung des Fahrzeugs war ein Lastwagenkran erforderlich. Die Sicherung des Fahrzeuges übernahmen fünf Einsatzkräfte der Feuerwehr Pisoc mit einer Autodrehleiter. Die Kantonspolizei Graubünden ermittelt, die genauen Umstände der Entwendung sowie des Unfallhergangs.
Am Sonntagnachmittag ist es auf der Nationalstrasse N28 zu einer Frontalkollision gekommen. Zwei Personen verloren dabei ihr Leben, vier weitere Personen wurden leicht bis schwer verletzt. Kurz nach 15 Uhr fuhr ein in der Schweiz immatrikulierter Personenwagen von Davos kommend in Richtung Landquart. Nach ersten Erkenntnissen geriet der Fahrzeuglenker auf der langen Geraden zwischen Schiers und Grüsch auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden, in Italien immatrikulierten Personenwagen. Durch die Wucht der Kollision wurde dieser angehoben und auf die Leitplanke zwischen Fahrbahn und Bahntrassee geschleudert. Dort kam das Fahrzeug auf der linken Fahrzeugseite liegend zum Stillstand. Der italienische Fahrzeuglenker und eine Mitfahrerin erlitten tödliche Verletzungen. Eine weitere Mitfahrerin wurde schwer verletzt. Im Schweizer Personenwagen wurden der Fahrzeuglenker, eine Frau und ein Kind leicht verletzt. Die Verletzten wurden durch verschiedene Rettungskräfte medizinisch versorgt und in Spitäler überführt. Besonders hervorzuheben sind die zahlreichen Ersthelfenden, die vor dem Eintreffen der Rettungskräfte Erste Hilfe leisteten. Die Nationalstrasse N28 war während rund viereinhalb Stunden gesperrt. Der gesamte Verkehr wurde über die Chlusstrasse umgeleitet. GrossaufgebotAufgrund des Ausmasses der Frontalkollision standen zahlreiche Einsatzkräfte im Einsatz. Vor Ort waren zwei Rettungswagen der Rettung Chur, ein Rettungswagen des Rettungsdienstes Schiers sowie ein Rettungswagen der Rettung St. Gallen. Zudem standen zwei Helikopter der Rega und ein Helikopter der Alpine Air Ambulance im Einsatz. Weiter standen dreizehn Einsatzkräfte der Feuerwehr Mittelprättigau, Mitarbeitende des Tiefbauamtes Graubünden, ein Spezialist der Rhätischen Bahn (RhB), eine Abschleppfirma sowie mehrere Patrouillen der Kantonspolizei Graubünden im Einsatz. Gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Graubünden klärt die Kantonspolizei die Unfallursache ab.
Am Samstagnachmittag hat sich im Gebiet Crispalt Pign in Rueras ein Gleitschirmunfall ereignet. Der Pilot erlitt dabei schwere Verletzungen. Am Samstag nahm ein 65-jähriger Gleitschirmpilot im Rahmen des Disentis Open Pre-PWC an einem Gleitschirmrennen teil. Gegen 14 Uhr kam es im Gebiet Crispalt Pign in Rueras im felsigen Gelände zum Absturz des 65-Jährigen. Zusammen mit zwei Rettungsspezialisten Helikopter (RSH) des Schweizer Alpen-Clubs (SAC) konnte der Pilot durch die Rega mit schweren Verletzungen geborgen und in ein Spital im Kanton Luzern überflogen werden. Unter der Leitung der Bundesanwaltschaft (BA), welche für Flugunfälle zuständig ist, klärt die Kantonspolizei Graubünden die genauen Umstände ab, welche zum Unfall geführt haben.